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Fifa schaut weg - einmal mehr

 13. 11. 2014  
Die Fifa will keine Sanktionen gegen Russland oder Qatar ergreifen. Dieser Entscheid war zu erwarten und passt in die langjährige, traurige Tradition der Fifa, skandalöse Praktiken schönzureden und Kritik schlichtweg zu ignorieren. So weigert sich die Fifa auch seit Jahren, verbindlich gegen Menschenrechtsverletzungen, schlechte Arbeitsbedingungen oder soziale Missstände im Zusammenhang mit Fussball-Weltmeisterschaften vorzugehen und die Austragungsländer in die Pflicht zu nehmen.

Besonders stossend ist die Augen-zu-Politik der Fifa im Fall von Qatar, wo ausländische Arbeitnehmende auf den WM-Baustellen systematisch ausgebeutet und drangsaliert werden. Es darf nicht sein, dass eine Fussball-WM in einem Staat stattfindet, in dem moderne Sklaverei, Zwangsarbeit und Ausbeutung zum Alltag gehören. Die Fifa hat heute einmal mehr eine Gelegenheit verpasst, endlich Farbe zu bekennen und ihre Verantwortung wahrzunehmen.

Weitere Informationen:
Eva Geel, Kampagnenleiterin Solidar Suisse, +41 79 430 82 22
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