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Faire Beschaffung verankern

 25. 11. 2014  
Solidar Suisse engagiert sich seit mehreren Jahren dafür, dass die öffentlich Hand nachhaltig beschafft. Denn wenn beim Einkauf nur auf den Preis geachtet wird, ist die Gefahr gross, dass in der Produktion Menschen- und Arbeitsrechte verletzt werden. Als Grosskonsumentin – Bund, Kantone und Gemeinden kaufen jedes Jahr für rund 40 Milliarden Franken Waren und Dienstleistungen ein – kann die öffentliche Hand ausserdem Anreize für Unternehmen schaffen, nachhaltige Produkte anzubieten. Doch leider ist nachhaltige Beschaffung nach wie vor nicht Realität.

Zurzeit wird die Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB) revidiert, was die Chance bieten würde, sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Beschaffung gesetzlich zu verankern. Doch leider nimmt der Vernehmlassungsentwurf diese Chance nicht wahr.

Die NGO-Koalition nachhaltige Beschaffung, der Solidar Suisse angehört, hat deshalb eine Vernehmlassungsantwort mit detaillierten Vorschlägen für die gesetzliche Verankerung sozial und ökologisch nachhaltiger Beschaffungspraktiken vorbereitet und stellt diese gerne allen zur Verfügung, die sich an der Vernehmlassung beteiligen, die noch bis zum 19. Dezember 2014 läuft.