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Keine Ausbeutung mit unseren Steuergeldern

 06. 12. 2014  

Die öffentliche Hand kauft jährlich für 40 Milliarden Franken Waren und Dienstleistungen ein. Den Zuschlag erhält leider nach wie vor häufig das Unternehmen, das am günstigsten liefert. So wird in Kauf genommen, dass bei der Produktion Arbeits- und Menschenrechte verletzt werden. 
 

Zurzeit wird die Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen IVöB revidiert. Diese regelt die Beschaffung von Kantonen und Gemeinden – 80 Prozent des gesamten Einkaufvolumens. Der Entwurf vergibt leider die Chance, sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Beschaffung im Gesetz zu verankern. Dabei schreibt die Bundesverfassung nachhaltige Entwicklung als Ziel fest und auch die EU stellt auf nachhaltige Beschaffung um.
 

Wir fordern, dass Nachhaltigkeit im Gesetz verankert wird. Unterstützen Sie unsere Vernehmlassungsantwort bis zum 17. Dezember mit Ihrer Unterschrift. Herzlichen Dank!