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Was wir von Nestlé fordern

  
Nestlé muss das gesamte Nespresso-Sortiment auf fair gehandelten Kaffee umstellen.

Gerade bei den teuren Nespresso-Kapseln, dürfen wir als KonsumentInnen erwarten, dass auch die KaffeepflückerInnen fair behandelt werden und Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Ein erster Schritt wäre es, eine neue, unter wirklich fairen Bedingungen produzierte Nespresso–Kapsel ins Sortiment aufzunehmen, damit die KundInnen in Zukunft die entsprechende Wahl haben. Endgültiges Ziel ist jedoch die Umstellung des gesamten Nespresso-Angebots auf fair gehandelten Kaffee.

Nestlé muss in allen Produktlinien fair gehandelten Kaffee anbieten.

Nestlé gehört zu den grössten Kaffeehändlern der Welt. Deshalb fordern wir von Nestlé, dass der Konzern seine führende Rolle ernst nimmt und sukzessive das gesamte Sortiment auf fair gehandelten Kaffee umstellt. Was konkret bedeutet, dass den Kaffeebauern auch in schlechten Zeiten garantiert wird, dass sie ihren Kaffee zu fairen Preisen verkaufen können und Kaffeepflücker unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können.

Schluss mit billigen PR-Labels, die dem Konsumenten suggerieren, dass Nestlé sich für fair gehandelten Kaffee einsetzt.

Nestlé stellt sich in seiner Kommunikation gerne als sozial verantwortungsbewusst dar und verweist dabei auf die eigenen Labels (4c und Sustainable Quality AAA Programm). Den Kaffeebäuerinnen und Plantagenarbeitern bringt dies aber herzlich wenig. Diese Labels sind nicht viel mehr als Absichtserklärungen bzw. völlig intransparent. Zudem wird nur ein kleiner Teil der Produktion überhaupt zertifiziert. Schluss damit: Nestlé soll auf unabhängige, glaubwürdige Labels setzen.